Twilight - Bis(s) zum Morgengrauen (2 DVDs)
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Durchschnittliche Kundenbewertung:Produktbeschreibung
Romantische Vampirgeschichte für Teens, basierend auf der Bestsellerreihe von Stephenie Meyer, die von der sich verzehrenden Liebe eines missverstandenen Mädchens zu einem attraktiven Vampir erzählt und von der stimmigen Chemie zwischen den beiden Jungdarstellern Kristen Stewart ('Into the Wild') und Robert Pattinson (Cedric aus 'Harry Potter und der Feuerkelch') lebt. War ein Blockbuster in den USA und der erfolgreichste Film im ersten Kinoquartal 2009 in Deutschland.
Produktinformation
- Amazon-Verkaufsrang: #18 in DVD
- Marke: Wildschuetz
- Erscheinungsdatum: 2009-06-10
- Bewertung: Freigegeben ab 12 Jahren
- Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
- Formate: Dolby, DTS, PAL
- Originalsprache: Deutsch, Englisch
- Untertitel in: Deutsch
- Anzahl Disks: 2
- Länge: 117 Minuten
Features
- 143mm x 22mm x 192mm
Aus der Amazon-Redaktion
Aus der Amazon.de-Redaktion
Die Leinwand-Adaption von Twilight, Stephenie Meyers Vampir-Romanzen-Bestseller, richtet sich an dessen Hauptzielgruppe: Mädchen, deren Vorstellung vom Traumprinzen in einem grüblerischen, blassen, untoten Teenager besteht, der sie von einem Moment zum nächsten umbringen könnte. Die frisch zugezogene Bella Swan (Kristen Stewart) findet einen solchen Prinzen eher faszinierend als furchterregend, als sie in die regnerisch-graue Stadt Forks im Bundesstaat Washington zieht, um dort bei ihrem Vater (Billy Burke), dem örtlichen Sheriff, zu leben, welcher sich über eine Reihe von „Tierattacken“ wundert. An ihrem ersten Schultag scheint Bella ihren Schulkameraden Edward (Robert Pattinson) im Labor (äußerlich) abzustoßen. Doch es stellt sich heraus, dass ihr Blut für diesen Vampir seine spezielle „Sorte Heroin“ darstellt und er sich durch die Tatsache, dass er sich zurückhalten muss, sie nicht zu töten, unwiderstehlich zu ihr hingezogen fühlt. Ob er sie aus den üblichen Gründen gut findet oder nur wegen ihres für ihn besonders süßen Dufts wird im Buch nur am Rande angesprochen und kommt auf der Leinwand noch weniger deutlich rüber – nichtsdestotrotz verliebt sich Bella hoffnungslos in Edward, was sie in Gefahr bringt, als ein paar herumstreunende Vampire in der Stadt auftauchen, von denen es einer ganz besonders auf sie abgesehen hat. Twilight unter der Regie von Catherine Hardwicke („Thirteen“) hat einige lustige Momente, von denen nicht alle beabsichtigt sind, und die Besetzung von Stewart bis hin zu Bellas in sich selbst zurückgezogener Freundin Jessica (Anna Kendrick) ist überaus gelungen. Leider ist Pattinson dabei das schwächste Glied in der Kette. Obwohl er sicher das richtige Aussehen für die Rolle mitbringt, hätte sein Edward eine zusätzliche Dosis Testosteron vertragen können (Pattison, der Engländer ist, klingt im Original irgendwie nach James Dean). In den Szenen, wenn er über die Versuchung redet, jene zu töten, die Bella etwas antun wollen oder durch einen Wald huscht und sie warnt, wie gefährlich er ist, wirkt er eher wie ein jaulendes Hundebaby als wie ein ausgewachsenes Monster. Die gute Nachricht ist: seine Chemie mit Stewart (vor allem in ihrer großen Kussszene) stimmt, und das ist nun mal das, was für Twilight-Fans wirklich zählt. Ellen A. Kim
Movieman.de
Gleich eines vorweg genommen: Für alle Fans der Buchreihe von Stephenie Meyer ist der Film ziemlich perfekt gelungen, denn er zeigt genau das, was man erwartet hat. Der Film ist süß und klinisch rein, so wie er sein soll, und die Hauptdarsteller Robert Pattinson und Kristen Stewart sind ebenfalls süß und klinisch rein – was will man mehr als eine zarte Romeo & Julia-Geschichte, die sich eben zwischen einem Vampir und einem braven Mädchen abspielt? Und eines sollte man auch gleich wissen: "Twilight" ist ein Mädchenfilm und das im besten Sinne und wer sich darauf einlässt, auf die etwas ungewöhnliche Geschichte einer ersten großen Liebe, wird nicht enttäuscht werden. Regisseurin Catherine Hardwicke hat also alles richtig gemacht und Pattinson und Stewart erstklassig durch alle Szenen geführt. Besonders Robert Pattinson als Vampir Edward, dem derzeit weltweit alle Mädchenherzen zufliegen, ist seiner Rolle absolut gewachsen. Seine Mischung aus alt und jung, seine verlangenden Blicke auf Bella, die sich im Millisekundentakt mit großer Angst vor seiner eigenen Begierde und extremer Schüchternheit abwechseln, betören und überzeugen. Und selbst wenn er im gleißenden Sonnenlicht glitzert und funkelt wie die kitschige Weihnachtsdeko der Griswolds, dann hat das etwas Magisches an sich. Ob man sowohl dem Buch als auch dem Film vorwerfen will, dass er in punkto Sex eher die Richtung "Wahre Liebe wartet" einschlägt oder nicht, ist vollkommen nebensächlich. Bella und Edward haben eben so ihre Probleme, denn wenn es zu heiß zwischen beiden hergehen würde, könnte Edward die Kontrolle verlieren, weil Bellas Duft ihn so betört. Okay, zugegeben, es ist irgendwo lächerlich, aber im großen Ganzen verliert sich das und stört merkwürdigerweise nicht all zu sehr. Es ist eben einfach so und es geht eben eher um die ganz großen Gefühle und den Problemen, die Edwards spezielles Wesen so mit sich bringen. Da ist Sex erst einmal Nebensache. Punkt. Es gibt viele große und witzige und schmalzige Momente im Film, aber das muss auch so sein. Einiges andere ist dann aber nicht so gut gelungen: die Spezialeffekte hätte man durchaus etwas besser aussehen lassen können, der erste Auftritt von Peter Facinelli im Krankenhaus als Oberhaupt "Carlisle Cullen" sorgt für Lacher, denn bei ihm haben es die Maskenbildner etwas zu gut gemeint und ihn derart blass angemalt, dass man ihn für einen nervigen Pantomimen halten könnte und sein Gesicht vom reinweißen Arztkittel kaum trennen kann, und auch der Rest der Cullen-Familie sieht leider ausnahmslos nicht so überirdisch gottgleich schön aus, wie die Romanvorlage es immer propagiert hat. Darüber und über die extrem schmachtenden Dialoge zwischen Bella und Edward kann man aber hinwegsehen, denn interessant ist sowieso nur ihre hilflos den Umständen und Hormonen ausgesetzte Liebe und die ist so bezaubernd inszeniert, wie man es sich nur wünschen kann. Fazit Ein zum Seufzen schöner Mädchenfilm über die erste Liebe im besten Sinne – auch für ältere Romantikerinnen geeignet.
Moviemans Kommentar zur DVD: Die Farben des Films wurden bewusst in die kühle Richtung gedrängt, so dass Hautfarben ins Grünliche tendieren. Auch weiße Wände wirken durch den Filter grünstichtig, was aber zum Konzept des Filmes gehört. Unschärfen bleiben nicht aus, liegen aber auch in der malerischen Optik der Produktion begründet und sollten nicht allzu scharf beurteilt werden. Leichtes Rauschen oder das ein oder andere Kantenzittern fallen nicht schwerwiegend ins Gewicht. Insgesamt überzeugt das Bild durch Eigenwilligkeit und seinen griffigen, düsteren Charakter. Die akustische Seite der DVD präsentiert sich mindestens genauso kernig, denn Musik und Effekte färben den Raum enorm spannungsgeladen ein. Regen plätschert saftig, Bässe dröhnen wuchtig und die rockige Musik wummert ordentlich in den Rears. Die Stimmen klingen sowohl im Original als auch in der Synchronisation sehr dynamisch angelegt. An Direktionalität mangelt es keinesfalls. Hin und wieder lassen sich auch Sprachsignale aus den hinteren Boxen vernehmen, was den Eindruck von Räumlichkeit verstärkt. Was die DTS-Fassung angeht, so bietet diese einen Tick mehr Offenheit und Präsenz. Die Extras beginnen mit einem Audiokommentar von Catherine Hardwicke, Robert Pattinson und Kirsten Stewart auf der Hauptdisc. Dort befinden sich außerdem eine Menge Trailer und Teaser sowie Programmtipps. Der Hauptanteil an Extras lässt sich über die zweite Disc anwählen. Dort vereint sich ein Making Of, das eine sehr ausführliche Reise vom Buch bis zum fertigen Film unternimmt (54:37 Min.), mit von der Regisseurin moderierten, erweiterten (9:35 Min.) und entfernte Szenen (5:48 Min.). Daraufhin werden folgende Featurettes angeboten: "Das Phänomen Comic Con" (12:19 Min.) zeigt den Fanrummel auf der Con, "Zu Edward werden" (7:27 Min.) und "Zu Bella werden" (5:23 Min.) berichtet im Detail über die Figuren und "Musik" beschäftigt sich mit dem berauschenden Score und zeigt Ausschnitte oder kleine Dokus zu den Songs im Film. Außerdem kommen die Featurettes "Catherine Hardwickes Montage: Vampire's Kiss" (2:36 Min.) und "Eine Unterhaltung mit Stephenie Meyer" (23:33 Min.), die sehr umfangreich ausfällt, hinzu. Das ist mehr als man erwarten kann und wird jeden Fan zufrieden stellen. --movieman.de
VideoMarkt
Als Bella zu ihrem Vater, Polizeichef im Küstenort Forks, zieht, schließt sie an ihrer neuen Highschool schnell Freundschaften. Nur der coole Edward - bleichgesichtig schön wie eine griechische Statue - verhält sich distanziert. Dabei fühlt er sich unwiderstehlich von Bella angezogen, doch befürchtet er, sie im Blutrausch zu töten, denn Edward ist wie der Rest seiner Familie ein Vampir. Alsbald kommen sich die Teenager dennoch näher. Als ein durchreisendes Trio von Blutsaugern auf der Bildfläche erscheint, gerät Bella in Lebengefahr.
Kundenrezensionen
Ausbaufähige Verfilmung
Ich kann verstehen, wenn jemand vom Film enttäuscht ist, aber ebenso kann ich nachvollziehen, dass ihm jemand 5 Sternen gibt.
Der Film hat seine starken Momente, aber er hat auch seine Schwächen.
Ich selbst gehöre wohl nicht zur Hauptzielgruppe, da ich a) männlich und b) kein Teenager bin. Dennoch hab ich mich in die Bücher verliebt. Vielmehr in die Story, denn rein rational fand ich die Bücher eher mittelmäßig geschrieben, voller schriftstellerischer Mängel. Dennoch bin ich in die Geschichte eingetaucht, wie in kein anderes Buch der letzten Zeit. Das nur zur Erläuterung unter welchen Vorraussetzung ich den Film gesehen hab: als Fan der Bücher.
Und deshalb werde ich bei der Beurteilung auch immer wieder auf die Umsetzung zu sprechen kommen, weil ich den Film nicht als Film als solches sehen kann. Auch wenn ich ansonsten der Meinung bin, dass man seperat beurteilen soll. Film ist ein anderes Medium als Literatur.
Zum Film:
Nein, einen Action- oder Horrorfilm wollte die Regisseurin wohl nicht drehen, scheinbar widerwillig hakt sie diese Szenen ab. Sie konzentriert sich lieber auf die Magie des ersten Verliebens.
Nebelig und trist ist der Ort Forks, so wie das Teenagerleben Bella Swans, bis ihre große Liebe auftaucht: der Vampir Edward.
Nicht wie sonst in der Literatur tritt hier der Vampir als Verführer, als Symbol ungezügelter Erotik und sexueller Leidenschaft auf. Eher als Verfechter reiner, unschuldiger Liebe.
"Komm rauf auf den Hügel, wo die Sonne scheint, raus aus dem Nebel." Ein treffender Satz um das Erwachen der ersten Liebe eines Teenagers zu beschreiben.
"Das ist doch nicht möglich", staunt Bella in höchste Höhen versetzt auf einem Baumwipfel. "Doch, in meiner Welt" entgegnet Edward.
Treffend gesagt. Dazu ist Liebe bzw. verliebt sein in der Lage.
Diese Szenen sind es, die den Film für mich zu etwas besonderem machen und mich wieder träumen lassen.
Die Zeit im Leben in der Bella bemerkt, dass es etwas gibt auf dieser Welt, dass bisher ihren Horizont überstieg. Die Zeit in der die heile Welt verloren geht. Am Ende erkennt die Protagonistin: "Ich sterbe. Mit jeder Sekunde komme ich dem Tod näher." Und bewegt sich mit dieser Erkenntnis wieder ein Stück weit in richtung Erwachsenwerden.
Ein schöner Film für alle, die noch nicht vergessen haben, wie diese Gefühle waren, oder für die, die diese Zeit gerade durchleben. Ein schöner Film für alle, die sich nicht zu schade sind für einen Film, der einfach nur unschuldig romantisch sein will.
Sicherlich hat der Film auch einige Schwächen.
Das größte Manko für mich ist, dass der Handlungsfluss inhomogen ist. Für manche Aspekte lässt sich die Regisseurin sehr viel Zeit, bei anderen hetzt sie durch die Handlung. Der Film wirkt auf mich nicht ausgeglichen.
2 Beispiele:
- Die ganze Actionsequenzen, die Story der Verfolgung nahm nur so wenig Zeit in Anspruch (insgesamt wohl nur 15-20 min bei 2 Stunden Laufzeit), dass ich mich gefragt habe, warum man einen Konflikt beginnt, wenn er so rasch, so leicht gelöst wird.
- Ab dem Punkt des "Coming Outs" wird zuviel Information in die Dialoge gelegt bzw mehr in den Monolog Edwards. Die ganze Vampirwelt wird erklärt und Edward erläutert seine Gefühle. Das wirkt auf mich überfrachtet. Gerade Gefühle will ich nicht erzählt bekommen, ich will sie sehen, will sie spüren. Dafür hätte man sich Zeit nehmen müssen, das subtiler rüberzubringen.
Überhaupt ist mir der Film ZU dialoglastig, manchmal tut man besser dran etwas ohne Worte zu sagen. Leider haben sich auch einige der grausigen Dialogzeilen aus den Büchern hier eingeschlichen.
Das Gehetzte, das sich nicht Entwickeln lassen hat für mich als Zuschauer zur Folge, dass der romantische Funke nicht gänzlich überspringen will, so ganz überträgt sich das intensive ineinander verlieben von der Leinwand nicht auf mich, so wie es im Buch der Fall war.
Die Regisseurin findet immer wieder stimmungsvolle Bilder um der Romantik oder Spannung gerecht zu werden. So setzt sie gerne Zeitlupen, epische "round abouts", Kameraschwenks und schnelle Perspektivwechsel ein. Teilweise wirken einzelne Szene wie aus einem Music Video, oder einem MTV Movie. Das hat durchaus seinen Reiz.
Was auf- und gefällt ist, dass der Film deutlich mehr Witz hat, als das Buch. Die Selbstironie, die den Büchern fehlt. Der Film wartet mit wirklich witzigen Szenen auf, vielleicht zu vielen, da die Regisseurin nicht um Ausgleich bemüht ist. Tiefgründige oder wirklich emotional tiefgehende Szenen sind Mangelware.
An dieser Stelle sei gesagt, dass ein bessere Soundtrack dem Film sicherlich gut getan hätte und für mehr Tiefe hätte sorgen können. Burwells Score ist etwas "dünn".
Die Schauspieler sind im großen und ganzen gut gewählt, besonders die Hauptdarstellerin macht ihren Job gut. Sie entspricht meiner Fantasie, zumindest optisch.
Mit Edward konnte man es gar nicht jedem recht machen. Das ist eine der Rollen, die nur hinter den Erwartungen besetzt werden konnte. Ich finde Pattinson macht eine gute Figur, er bringt den Model- Filmstar- Verführertyp gut rüber und auch die Unsicherheit des Charakters betreffs Annährungsversuch zeigt er gut. Humoristisch hat seine Figur einiges zu bieten, das einzige was seinem Spiel fehlt ist die emotionale Tiefe, die ich von einem 100 Jährigen erwarte (allerdings auch Drehbuchverschuldet). Und wirklich gefährlich (wie er immer beteuert) wirkt er auch nicht.
Besonders positiv fällt die Besetzung von Charlie auf, der sehr authentisch wirkt und die des Badguys James.
Die Cullens hab ich mir alle anders vorgestellt, aber mit der Besetzung kann ich auch leben. Abgesehen von Emmet und Rosalie, die ich für eine Fehlbesetzung halte, Emmet wegen seines Gangsterstyles- und gehabe und Rosalie sieht einfach zu durschnittlich aus (ich bin kein Purist der auf 1:1 Übertragung Buch/Film steht, aber das hat mich schon gestört, Zuschauer die das Buch nich kennen, werden sich nicht dran stören).
Über die Figur des Jacob Black leg ich mal den Mantel des Schweigens. Meines Erachtens verkommt diese Figur zu einer Karrikatur, zu einer Groteske.
Sowie dieser dämliche Akt integrativer political correctnes jede wichtige Nebenrolle empirisch abgesichert an Pseudorandgruppen zu verteilen.
M.E. wird nichts wichtiges weggelassen oder grundlegend verändert, dass es mich gestört hätte.
Zusammenfassend kann ich sagen, viele Einzelszenen sind sehr gelungen (Bsp: Auftritt James und Co., Auseinandersetzung mit Charlie), aber der Film als ganzes wirkt, wie lieblos aneinandergereihte Szenen. Er wirkt nich wie aus einem Guss.
Der Beziehung zwischen Edward und Bella wird zuwenig Zeit gegeben sich zu entwickeln. Gefühle werden erzählt und nicht gezeigt, was mich als Zuschauer emotional nicht berührt. Der Spannungsbogen um James und die Vefolgung steigt zu rapide und fällt zu schnell, als das das den Film vor dem Ruf einer seichten handlungsarmen Teenieromanze retten könnte.
Dennoch vergebe ich 4 Sterne, weil man an die Zielgruppenausrichtung denken muss, weil mich der Film gut unterhalten hat und ich das "Twilight- Universum" liebe.
Ausbaufähige Verfilmung
Ich kann verstehen, wenn Kunden diesen Film überschwänglich gut bewerten, jedoch kann ich auch verstehen wenn sich Kunden enttäuscht von dem Film zeigen.
Dieser Film ist sehr zielgruppenorientiert und das sollte man bei der Bewertung und beim Kauf bedenken. Die Story eines edelmütigen, gut aussehenden Gentlemans mit dunkler Seite, der einem Durchschnittsmädchen das Gefühl gibt etwas Besonderes zu sein und ihr ständiger Beschützer wird, trifft genau den Nerv einer bestimmten Zielgruppe (löst natürlich auch gegenteilige Gefühle bei anderen Gruppen aus ;))
Auch wenn ich wohl nicht zur Zielgruppe gehöre, so hab ich mich in die Vorlage des Films verliebt: Das Buch von Stephenie Meyer. Auch wenn ich denke, dass das Buch eklatante schriftstellerische Mängel hat, so bin ich in die Geschichte eingetaucht wie selten in ein Buch der letzten Zeit. Das nur zur Erklärung wie ich diesen Film gesehen habe: Voreingenommen, als Fan der Bücher. Wäre es nicht so, so hätte ich den Film evtl. schlechter beurteilt.
Daher werde ich auch ab und zu auf die Umsetzung Buch - Film zu sprechen kommen, auch wenn ich denke, dass sollte man lassen, denn Film und Literatur sind unterschiedliche Medien.
Zum Film:
Nein, einen Horror- oder Actionfilm wollte die Regisseurin nicht drehen. Scheinbar widerwillig hakt sie die Actionszenen des Films ab. Sie konzentriert sich lieber auf das Gefühlsleben einer Teenagerin und auf das Erwachen der ersten Liebe.
So trist und nebelig wie das Städtchen Forks ist auch das Teenagerleben Bella Swans. Bis sie auf ihre große Liebe den Vampir Edward Cullen trifft. Der Vampir in diesem Fall nicht als Symbol der Verführung und sexueller Leidenschaft, sondern eher als Verfechter unschuldiger Liebe.
"Komm! Raus aus dem Nebel. Rauf, wo die Sonne scheint." Eine schöne Beschreibung für das Erwachen der ersten Liebe, die Edward Bella abliefert, als er ihr zeigt wie er im Sonnenlicht aussieht. Für Bella sieht er wunderschön aus. Sie muss aber Erkennen, dass diese Schönheit auch eine zweckdienlich negative Seite hat.
"Das ist doch nicht möglich", staunt Bella in höchste Höhen versetzt auf den Baumwipfeln.
"Doch, in meiner Welt.", entgegnet Edward. Treffend gesagt. Dazu ist Liebe bzw. verliebt sein fähig.
Am Ende erkennt Bella: "Ich sterbe. Mit jeder Sekunde ein bisschen mehr." Und mit dieser Erkenntnis tut sie einen weiteren Schritt in Richtung Erwachsen werden.
Diese Szenen sind es, die den Film zu etwas Besonderem für mich machen. Das Erleben der ersten Liebe, das Verlieren der Unschuld. Diese Themen wurden gut herausgearbeitet und machen den Film zu einem Höhepunkt für alle, die diese Zeit gerade durchleben, oder für diejenigen, die sich nicht zu schade sind, sich gern an diese Zeiten zurück zu erinnern.
Dass der Film dennoch kein Meisterwerk ist, liegt an mehreren Hakpunkten.
Das größte Manko des Films ist, dass er einen inhomogenen Erzählfluss hat. Für manche Dinge lässt sich die Regisseurin viel Zeit, bei manchen Details hetzt sie durch den Film. Gerade das langsame intensive Verlieben, das den Zauber der Bücher ausmacht, kommt hierbei zu kurz. Die romantische Annäherung auf der Leinwand überträgt sich nicht auf den Zuschauer. Es scheint eher so, als beschließen Edward und Bella nur sich zu lieben, vom Verlieben spürt man nichts.
Dabei ist die "Coming out"- Szene zu erwähnen. Visuell sehr beeindruckend, wie vieles im Film, aber die Dialoge sind grauenhaft. Sie klingen auswendig gelernt und werden viel zu schnell abgespult. Die ganze Vampirgeschichte und Edwards Gefühle werden in diesen Dialog (mehr ein Monolog) gelegt. Das ist überfrachtet und lässt mich als Zuschauer kalt. Ich will Gefühle nicht erzählt bekommen, ich will sie sehen und spüren. Gerade auch den inneren Kampf Edwards, der im Film gar nicht ernsthaft behandelt wird. Da wurde eine Menge Potential verschenkt.
Überhaupt wird mir im Film zu viel geredet. Manchmal ist es besser etwas ohne Worte zu sagen. Zumal sich auch einige der schlechten Dialogzeilen aus dem Buch in den Film geschlichen habe, wo sich mir die Nackenhaare sträuben (Bsp: "Ich bin ein Killer").
Vielleicht hätte ein besserer Soundtrack dem Film gut getan und dem ganzen etwas mehr Tiefe und Emotionalität eingehaucht. Carter Burwells Score ist zwar nett, aber etwas dünn.
Kameratechnisch und visuell hat die Regisseurin einiges zu bieten. Viele Zeitlupen, tolle Schnitte, epische round- abouts etc. Manche Szenen wirken wie ein Musikvideo oder ein MTV Movie. Das hat durchaus seinen Reiz.
Was auffällt ist, dass der Film um einiges witziger ist, als die Bücher es sind. Es ist diese Selbstironie, die den Büchern fehlt. Leider fällt das schon wieder negativ ins Gewicht, da die Regisseurin nicht um Ausgleich bemüht ist. Tiefgründige und authentisch emotionale Szenen sind Mangelware.
Die Schauspieler sind gut gewählt. Bella ist so, wie ich sie mir vorgestellt hab(zum Glück nicht ganz so zickig und wehleidig wie im Buch). Eine solide schauspielerische Leistung.
Edwards Rolle, ist eine der Rollen, die man nicht den Erwartungen gemäß besetzen konnte. Ich finde mit Robert Pattinson hat man optisch eine gute Wahl getroffen. Schauspielerisch reicht das sicherlich nicht für den Max-Schreck-Ehrenpreis. Leider strahlt er zu keiner Zeit Gefahr aus.
Zwei Nebenfiguren die ich sehr gut besetzt fand, waren einmal Charlie, Bellas Vater und Badguy James.
Nervig ist der Akt integrativer political correctnes sämtliche unwichtigen Nebenfiguren empirisch abgesichert an Pseudorandgruppen zu verteilen.
Der Film hat starke Szenen, aber auch seine schwachen Momente.
Stark ist er, wenn sich Zeit gelasen wird. Leider gibt es davon zu wenig Momente.
Dennoch trotz allen Meckerns vergebe ich diesem Film 4 Sterne. Einmal mit Rücksicht auf die Zuschneidung auf die schmachtende Zielgruppe, andererseits hat mich der Film trotz allem gepackt und gut unterhalten. Sicherlich auch, weil ich das Twilight Universum liebe.
Keine schlaflosen Nächte....oder.....wo ist die Liebe hin...?????
Ich gehöre nicht zur klassischen Zielgruppe, habe aber die Bücher trotzdem geliebt. Daher war ich auf die Verfilmung im Vorfeld sehr gespannt. Meine Erwartungen waren nicht so groß, da sich nur selten ein Buch in 90 min. Filmmaterial pressen lässt. Mut zur Lücke ist hier schon vorprogrammiert. Ein weiteres Problem ist, dass uns im Buch aufgrund der Ich-Erzählung sehr viele Gedanken von Bella mitgeteilt werden. Dadurch lebt die Geschichte. Diese Gedanken lassen sich natürlich nur schwer verfilmen. Es ist nicht so leicht, diese "Stille der Dialoge" mit Gesten und Mimik zu füllen - harte Arbeit für die Darsteller. Mit Edward's optischer Darstellung konnte ich recht gut leben, da in meiner Fantasie die Protagonisten fast nie ein Gesicht hatten. Überirdische Schönheit darzustellen ist ohnehin unmöglich. Bella wird recht ordentlich umgesetzt, Charlie entspricht sehr gut meinen Vorstellungen - wortkarg, aber mit Witz. Bellas Mutter hatte ich mir jünger, schräger und etwas abgedrehter vorgestellt, da sie doch die Chaotin der Familie ist. Sie kam eher gesetzt und mütterlich rüber.
Grundsätzlich hat mir eine sehr große Portion Romantik gefehlt. (Dagegen gab es mehr gewollte und auch einige ungewollte komische Augenblicke). Es gab für mich kein Gänsehautfeeling, kein Gefangensein in der Geschichte oder Erinnerungen an die erste große Liebe. (Bei einer kürzlichen Theateraufführung von Romeo und Julia oder bei Rose und Jack in "Titanic" war ich deutlich mehr ergriffen). Vielleicht sind die Schauspieler für diese Aufgabe auch noch zu jung. Diese Herzaussetzer von Bella, wenn Edward sie auch nur küsst, sind komplett verpufft. Ebenso die gedanklichen Aussetzer, wenn Edwards Blick sie gefangen nimmt. Kaum eine dieser blumigen Liebeserklärungen von Edward, die wir alle (oder zumindest ich selbst) so lieben, wurde umgesetzt. Es handelt sich ja nicht um eine gewöhnliche Teenagerliebe, die in diesem Alter kommt und auch (manchmal) schnell wieder geht. Es ist die Liebe ihres Lebens bzw. seines Daseins. Eine Liebe bis zum Ende aller Tage.
Dem Zuschauer, der das Buch nicht vorher gelesen hat, wird dies sicher nicht ganz klar. Vor allem wird er nicht verstehen, was Bella nun so extrem und - vor allem nach so kurzer Zeit - an Edward fasziniert, dass sie sogar bereit wäre, ihr Leben zu geben. Ein hübsches Gesicht und die enorme Geschwindigkeit + Stärke sind es ja nicht. Von der oldfashioned klingenden Ausdrucksweise Edward's merkt man ebenfalls gar nichts. Er erscheint nicht so alt und welterfahren, wie er eigentlich ist.
Die Szene auf "Edward's Lichtung" ist für mich eine Schlüsselszene im Buch. Dort nähert er sich Bella, macht ihr seine Stärke + Gefährlichkeit klar und zeigt sich zum 1. Mal im Sonnenlicht und gewöhnt sich an Bellas Berührungen und ihren Duft usw. Die Endgültigkeit ihrer Liebe wird hier klar, es gibt für beide kein Zurück. Dass er nicht von Bella lassen kann, da ihr Duft und ihr Blut für ihn eine Droge sind, wurde mir zu simpel umgesetzt. Wie ein "Abhängiger" kam Edward mir nicht vor. Dieser Teil wurde im düsteren Wald zwischen bemoosten Steinen zügig abgewickelt während Edward wie Tarzan von Ast zu Ast hüpft. Hmmm......! Diese Lichtung spielt aber in den weiteren Büchern eine Rolle. Bella sucht sie noch einmal auf, weil es sein Lieblingsplatz ist, die Werwölfe kommen ihr hier zu Hilfe und jagen den Vampir, der sie bedroht usw. Da man ja die weiteren Bücher ebenfalls verfilmen möchte, wundert es mich, dass man diesen Teil so verändert hat.
Alice dagegen ist traumhaft besetzt. Sie ist wirklich zuckersüß. Von ihr hätte ich gern mehr gesehen. Vor allem kamen ihre besonderen Fähigkeiten zu kurz.
Rosalie hat ihre Rolle als Biest gut gemacht. Allerdings hat mich ihr Aussehen nicht gerade vom Sessel gerissen. Sie soll doch das schönste Mädchen überhaupt sein. Für mich war sie optisch eher Mittelmaß.(Warum sollte Bella wegen ihr Komplexe haben??) Vielleicht sollte man hierzu aber besser die männliche Fraktion befragen.
Carlisle sieht aus wie nach einem bedauerlichen "Unfall" beim Friseur! Gab es keinen naturblonden Schauspieler?? (Überhaupt hatte ich einige Probleme mit den Haarfarben der Männer. Bei Jasper und Edward sah man zeitweise sogar in den Nahaufnahmen die Ansätze vom Tönen oder Färben). Da sieht man mal, wie ergriffen ich von der Story war, dass mir solche Nichtigkeiten aufgefallen sind - sehr bezeichnend. Der Charakter von Carlisle hat mir allerdings sehr gut gefallen. Welterfahren, besonnen - einfach nur gut und überzeugend gespielt.
Zusammengefasst sollte man nicht allzu viel erwarten - vor allem, wenn man das Buch noch nicht gelesen hat. Für eine Liebesgeschichte zu wenig Gefühl und wer einen Vampirfilm a la Dracula erwartet, wird natürlich ebenfalls nicht fündig. Da erscheint mir die Altersbeschränkung von 12 Jahren etwas übertrieben. Es ist alles ganz artig, leidenschaftslos, seicht und absolut jugendfrei sowie ohne Liebe zum Detail verfilmt. Niemand bekäme deswegen schlaflose Nächte. Da gibt es im Fernsehen krassere Filme für die Kids.
Schade, dass das eigentliche Potential nicht voll ausgeschöpft wurde. Deshalb vergebe ich 3 Sterne, weil es mir recht neutral erscheint und es keine 2,5 Sterne-Bewertung gibt.
Wenn hier immer wieder Stimmen laut werden, die die Umsetzung entschuldigen, da es sich ja schließlich um einen Film und nicht um das Buch handelt und Vergleiche nicht angebracht seien, muss ich widersprechen. Entweder verfilme ich eine Vorlage oder eben nicht (Vor allem, wenn auch der Titel des Buches für den Film verwendet wird). Man sollte sich dann auch an elementare Gegebenheiten dieser Vorlage halten, d. h. "wo Twilight draufsteht sollte auch Twilight drin sein" - das erwartet der Zuschauer. Ansonsten hätte auch ein völlig eigenständiges Drehbuch geschrieben werden können, da St. Meyer das Rad nicht neu erfunden hat. Es gibt noch andere Autoren, die Liebesgeschichten zwischen Mensch und Vampir erdacht haben. Dann wären diese Geschichten mit einigen Änderungen untereinander leicht austauschbar.




