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WALL·E - Der Letzte räumt die Erde auf (Einzel-DVD)

WALL·E - Der Letzte räumt die Erde auf (Einzel-DVD)
Regisseur(e) Andrew Stanton

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Produktbeschreibung

WALL-E (die Abkürzung steht für Waste-Allocation-Load-Lifter-Earthclass) ist der letzte seiner Art und damit beschäftigt, den Müll der Menschen zu beseitigen. Diese haben die Erde längst verlassen, um sich unter den Sternen eine neue Heimat zu suchen. 700 Jahre lang hat WALL-E das getan, wofür er gebaut wurde. Doch jetzt entdeckt er, dass es durchaus noch andere Dinge gibt im Leben: er trifft auf EVE. WALL-E hat noch nie ein so schlankes und wunderschönes Wesen gesehen wie EVE und ist überglücklich, mit seiner neuen Freundin seine Welt teilen zu können. Doch EVE muss wieder zurück und WALL-E muss sich schnell entscheiden und folgt spontan seiner Freundin ins Weltall und ahnt nicht, dass da draußen ein fantastisches Weltraumspektakel auf ihn wartet...


Produktinformation

  • Amazon-Verkaufsrang: #68 in DVD
  • Marke: WALT DISNEY
  • Erscheinungsdatum: 2009-02-05
  • Bewertung: Freigegeben ohne Altersbeschränkung
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.40:1
  • Formate: Dolby, PAL
  • Untertitel in: Deutsch, Englisch, Türkisch
  • Länge: 95 Minuten

Features

  • 190mm x 140mm x 13mm

Aus der Amazon-Redaktion

Aus der Amazon.de-Redaktion
Der Müllentsorgungsroboter WALL-E fristet als letzter "Überlebender" der vermüllten Erde ein freudloses Dasein...bis ein Raumschiff die Aufklärungsdrone EVE abwirft - es ist der Beginn einer wunderbaren Liebe.

Das Animationsstudio Pixar ist trotz des Aufkaufs durch den Disney Konzern nach wie vor unumstritten die Nummer eins im Bereich der computergenerierten Kinospielfilme und Regisseur Andrew Stanton hatte bereits 2003 mit seinem oscarprämierten Blockbuster Findet Nemo bewiesen, dass er es ausgezeichnet versteht auf der emotionalen Klaviatur unserer Seele zu spielen. Während es Stanton dort jedoch noch mit ausgesprochen kommunikationsfreudigen Meerwasserfischen, Haien und Schildkröten zu tun hatte, liegt der Fall bei WALL-E etwas komplizierter, handelt es sich bei dem titelgebenden Helden doch um einen Müllentsorgungs-Roboter (WALL-E steht dabei für Waste Allocated Load Lifter Earth-Class).

Die Menschheit hat sich die Erde untertan gemacht und dabei jedwedes Leben wortwörtlich im selbstproduzierten Müll erstickt. Auch die ausgefeiltesten Müllentsorgungstechniken konnten die Unvermeidbarkeit ihres Handelns nicht verhindern. 700 Jahre ist es nun her, seitdem der Exodus des Planeten mithilfe gigantischer Vergnügungsraumkreutzer erfolgte, und 700 lange Jahre lang buddelt, presst und ordnet die wandelnde Müllenentsorgungsmaschine WALL-E unbeeindruckt vor sich hin. Eine gigantische Sisyphusarbeit, dessen unmenschliche, roboterhafte Ausdauer in wolkenkratzerartigen Müllbergen ihren Ausdruck findet. Und WALL-E ist tatsächlich kein gewöhnlicher Roboter, sondern einer mit Herz. Er hat sich in seiner Behausung mit allerlei Memorabilia eingerichtet und hält sich eine kleine Kakerlake als Haustier die dem kleinen Wühler auf seinen holprigen Fahrten durch die Deponie lustig hinterherspringt. Nach getaner Arbeit oder wenn mal wieder ein Wirbelsturm aus Dreck und Staub die Entmüllung unmöglich macht, macht es sich WALL-E in seinem Container bequem und betrachtet mit melancholischem Ausdruck in den optischen Linsen einen alten Hollywoodschinken, der, bereits heute als anachronistisch zu betrachten, ausgerechnet von einem Magnetband abgespielt wird. Man nannte diese Maschinen früher Videorekorder. So weit so trist und trübe. Bis eines Tages ein Raumschiff auftaucht und wie ein riesenhaftes Huhn die eiförmige Aufklärungsdrone EVE auswirft. Für WALL-E ist es Liebe auf den ersten Blick...für EVE nicht so ganz.

Die erste halbe Stunde des Films ist reine Kinomagie. Der Film verlässt sich selbstbewusst auf seine visuelle Kraft und kommt dabei ohne jede Dialogzeile aus. Die Kommunikation zwischen Kakerlake und Müllentsorgungsroboter geschieht also ohne Worte, was nicht wirklich überrascht und selbst als die aus Müllentsorgungsrobotersicht bezaubernde EVE über die Mülldeponie saust bleibt es bei einigen, wenigen Fieplauten, die wechselweise Neugier, Begierde, Aggressivität oder Schmerz ausdrücken. Erst wenn EVE den Beweis für die Möglichkeit von Photosynthese auf dem scheinbar sich regenerierenden blauen Planeten sicherstellt, wechselt die Handlung von der gigantischen Post-Konsum-Müllhalde hin zu den pervers degenerierten, vergnügungssüchtigen Überlebenden, die verfettet in einer Endlosschleife auf ihrem Kreuzfahrtraumschiff "Axiom" durchs All treiben. Auch wenn WALL-E es in seiner Vorhersehbarkeit nicht mehr schaffen wird an das Niveau der ersten Hälfte anzuknüpfen, bleibt der Film dennoch ein Highlight des Animationsfilms der letzten Jahre. Sowohl für etwas größere Kinder die ein Gespür für atmosphärische Details mitbringen als auch für Erwachsene die kein Gagfeuerwerk erwarten rundum zu empfehlen.--Thomas Reuthebuch

VideoMarkt
700 Jahre sind vergangen, seitdem die Erde in der Apokalypse versunken ist. Seither hat der kleine Haushaltsroboter Wall-E brav die ihm verordneten Arbeiten verrichtet und Türme von Schutt errichtet, während um ihn herum alles vor die Hunde gegangen ist. Seine Routine gerät aus den Fugen, als ein Raumschiff landet und den modernen Androiden Eva auslädt, die nach Leben suchen soll. Wall-E ist sofort verknallt und schenkt Eva einen Sprössling, den er gefunden hat. Als sie wieder abgeholt wird, folgt er Eva ins Weltall.

VideoWoche
Der neunte Film der erfolgsverwöhnten Animationsfirma Pixar, die erste Regiearbeit von Andrew Stanton seit "Findet Nemo", ist nicht nur der bislang technisch perfekteste und am beeindruckendsten anzusehende, er stellt auch das größte Wagnis dar: Weitgehend dialogfrei entfaltet sich die hochemotionale Geschichte von dem kleinen Haushaltsroboter, der sich für die Liebe auf das größte Abenteuer seines Lebens einlässt. Großartiges und über jeden Zweifel erhabenes Family Entertainment, das man nicht genug empfehlen kann.


Kundenrezensionen

Zwei Roboter und eine wunderbare Story - Grandios!5
So ist es am Ende ja doch passiert: Die Erde ist nicht mehr bewohnbar, komplett verdreckt, ein Desaster. Während die Menschheit im fernen Weltall vor sich hin reist, sind einige Roboter zurück geblieben, um das hinterlassene Chaos aufzuräumen. 700 Jahre später ist Roboter Wall E der letzte seiner Art und immer noch kräftig mit aufräumen beschäftigt, wenn, ja wenn sich da nicht dieser kleine Defekt bei ihm entwickelt hätte... So ist Wall E eines Tages ganz hin und weg, als die Sonde Eve per Raumschiff auf der Erde landet, um nach Lebensraum zu suchen...

Das schwierigste an Animationsfilmen ist es wohl die Charaktere lebendig wirken zu lassen. Einerseits will man natürlich möglichst ausgefallene" Akteure - wie Ratten oder Autos - die dann aber dennoch Emotionen zeigen können. Einen guten Animationsfilm erkennt man also zwangsläufig daran, ob man diesen computeranimierten Pixeln eine Seele verleihen kann, ohne das es zu albern und abgedreht wirkt. Mit Wall E - Der letzte räumt die Erde auf" ist es dem Entwicklerstudio Pixar wieder fantastisch gelungen, einen lustigen und diesmal vor allem auch tiefgründigen (Familien-)Film zu erschaffen, der keine Wünsche offen lässt. Dabei finde ich die Idee durchaus schwierig, einem Roboter (fast) dem ganzen Film zu widmen - aber die Umsetzung ist einfach grandios geworden.

Wall E ist mit Abstand die süßeste Blechbüchse weit und breit. Pixar ist es wunderbar gelungen diesem kleinen Roboter Leben einzuhauchen und dies vorwiegend nur über Gestiken, gepaart mit Pieps- und Pfeifgeräuschen. Dabei wirkt das nie störend das keiner wirklich spricht" - ganz im Gegenteil, der Zuschauer baut gleich eine gewisse Sympathie zu der Figur auf. Sollte dies einigen Zuschauern aber dann doch irgendwann zu nervig werden, so melden sich doch ab etwa der Hälfte des Films die Menschen zu Wort. Diese sind animationstechnisch zu recht hässlich" geworden, aber 700 Jahre bequemes Leben schlägt sich dann doch irgendwann nieder ;o)

Fazit:
Pixar hat mal wieder ein absolutes Highlight im Animationsgerne geschaffen. Wall E ist absolut klasse gelungen, die Story ist witzig und tiefgründig zugleich und für mich der beste Schauspieler" seit langer Zeit. Ein wunderbarer Film für Jung und Alt, der auch nach verlassen des Kinosaals noch nachwirken wird - 5 Sterne.

"Wo Liebe wächst, gedeiht Leben"5
Nachdem die Menschen ihre Erde vollkommen zugemüllt hatten haben Sie diesen in die Weiten des Weltalls verlassen. Zurückblieben die Roboter die die Erde wieder säubern und somit bewohnbar machen sollten.
700 Jahre später ist nur noch ein Roboter übrig, Wall-E. Doch dieser geht auch nach all den Jahren immer noch seiner Aufgabe nach für die er hergestellt wurde. Den Müll sortieren und zu kleinen Würfeln pressen. Doch nach all den einsamen Jahren hat Wall-E einen winzigen Defekt entwickelt, eine Persönlichkeit. Und so kommt es das sich der Roboter einsam fühlt auf der Erde. Als die coole Roboterdame EVE auf der Erde landet, ist Wall-E völlig aus dem Häuschen. Doch ist EVE nicht ohne Grund auf der Erde. Auch sie hat eine Aufgabe zu erfüllen. Und was kommt danach?

Die ersten Ideen zu Wall-E hatten die Macher noch vor Toy Story. Doch hielten sie die Geschichte für zu kompliziert und stellten diese aufgrund dessen zurück. Erst Andrew Stanton traute sich nach seinem Erfolg mit Findet Nemo wieder an die Story heran. Auch die Weiterentwicklungen der Computer Technik haben die Verwirklichung des Projekts nun ermöglicht. Die Animationen von Wall-E & seiner Umgebung sind so auch sehr Detail genau. Und obwohl die Geschichte rund um einen einsamen Roboter, der auf der verlassenen Erde unermütlich seiner Bestimmung nachgeht, die düsterste Geschichte die bisher in einem Pixar Film erzählt wurde, doch ist den Machern gelungen auch diese Story kindgerecht auf die Leinwand zu bringen. Und für die größeren Zuschauer gibt es eine Menge Anspielungen auf classiche Science-Fiction Filme. Auch sind Anspielungen auf die Verbindung zwischen Pixar und Apple zu finden. Denn Wall-E benutzt einen IPod um sich seine Videos anzugucken, wenn Wall-E seinen Energiespeicher auflädt ertönt zum Schluss ein Geräusch welches Benutzer eines Mac Books immer hören wenn sie ihren Apple hochfahren & EVE ist eine einzige Apple Anspielung. Auch kommt in dieser Pixar Produktion der Truck aus dem ersten Toy Story Film vor, wie in allen anderen Pixar Filmen auch. Tipp: EVE beginnt doch nach ihrer Ankunft auf der Erde damit etwas zu suchen. Aufpassen was sie dabei alles abscannt.

Wie bei allen anderen Pixar DVD Veröffentlichungen beinhaltet auch die Special Edition Version von Wall-E eine Menge Extras. Wobei zwei Extras dabei herausstechen. Nämlich der Kurzfilm "Burn-E" sowie die einstündige Dokumentation "Die Pixar Story von Leslie Iwerks". Der Kurzfilm "Burn-E" handelt von einen Reperatur Roboter der an der Reperatur einer Aussenlampe verzweifelt. Das interessante an der Geschichte ist, dass die Geschichte des Kurzfilms parallel zu dem Hauptfilm spielt. Wie habe ich kürzlich im Stern gelesen, "...diesen Kurzfilm hätten wir gerne auf der großen Leinwand gesehen." Da kann ich nur zustimmen. Die Dokumentation von Leslie Iwerks bietet Einblicke in die Entstehungsgeschichte von Pixar. Es wird gezeigt wie John Lasseter und Co. dazu kamen ihre Geschichten zu erzählen, wie sie zu Pionieren von Animationsfilmen wurden und sie mit Pixar das wohl erfolgreichste Animationsstudio gründeten und zu einem Erfolg zum nächsten führten. Die Doku endet nach der Veröffentlichung von Findet Nemo. Wirklich sehenswert.
Dazu gibt es natürlich noch Audiokommentare, einen weiteren Kurzfilm "Presto", Zusätzliche Szenen, ein Making of von Wall-E und vieles mehr.

Andrew Stanton hat mit Wall-E einen weiteren Pixar Kassenschlger geschaffen, der bei den Oskars 2009 als bester Animationsfilm ausgezeichnet wurde.

iLove Wall-E !5
Ein Animations-Fan bin ich eigentlich nicht. Deshalb hat mich Wall-E auch umso überraschender begeistert, denn der Film hat viel zu bieten wofür man ihn einfach loben (oder gar lieben) muss. Da sind die atemberaubend schönen Bilder, die als solche fast nicht mehr wahrnehmbaren Animationen, der superbe Sound. Aber da ist auch der kongenial zusammengestellte Soundtrack. Zwischen orchestralen Arrangements reiht sich z.B. Louis Armstrongs Version von "La vie en rose" harmonisch ein und wenn zum schmachtenden "It only takes a moment" aus einem Uralt-Musical zarte Bande zwischen Wall-E und EVE wachsen schmilzt selbst der hartgesottenste Schaltkreis wehrlos dahin.

Die Ausformung dieser beiden Robot-Rollen ist der nächste gute Grund, dem Film Klasse zu attestieren. Zwei Blechbüchsen fast nur mit "Körpersprache" so viel Leben und Seele einzuhauchen ist für mich ein Oscar-würdiges Meisterstück. Und ich mag den kleinen Wall-E als altgedienter MacUser schon deshalb weil er sich beim Booten tonal als OS X-Bot outet und auch EVE aussieht wie ein iPod der 55. Generation.

Was den Film noch liebenswert macht sind viele kleine, einfach nur für das Auge schöne Dinge. So wenn Wall-E mit Schaumlöscher-Antrieb durchs Weltall düst oder mit der Hand kleine Wirbel aus den Ringen des Saturn zieht. Unwichtig für die Handlung aber sooooo schön!!!! Interessant wiederum wie die Menschen dargestellt werden: Menschen der Vergangenheit sind entweder Realbilder oder zum Verwechseln realitätsnah gezeichnet; die Menschen der Zukunft sind deutlich erkennbare Animationen. Die Absicht erschließt sich mir nicht aber es gibt sie sicherlich - und das regt meine Neugier an, hält mich auch am Film.

Ganz nebenbei birgt Wall-E viele - mal mehr mal weniger versteckte - Filmzitate oder gar biblische Allegorien in sich. Am deutlichsten wird Stanley Kubricks 2001 zitiert: zu Klängen von "An der schönen blauen Donau" steuert nicht der menschliche Kommandant das Super-Raumschiff AXIOM sondern der bedingungslos missionstreue Bordcomputer mit rotem Lichtauge - nur dass HAL9000 hier Otto heißt. Der wilde Haufen ausgebrochener Defekt-Robots soll sicherlich auf "Einer flog über das Kuckucksnest" verweisen. Eine Müllpressen-Szene gabe es auch bei Star Wars (Krieg der Sterne) und eine sehr ähnliche Luftschleusen-Szene bei Alien und wiederum 2001. Ein kleines Fest für Filmkenner also! Szenen aus dem Alten Testament gar werden interpretiert wenn Wall-E, der biblischen Schlange gleich, den in vermeintlich paradiesähnlicher Umgebung lebenden Menschen die Scheuklappen (Bildschirme) herunter reisst und ihnen damit Erkenntnis und Bewusstsein bringt. Den Part von Gott hatt BNL übernommen, ein fiktiver Welt(all)konzern und Universal Player, der seinen Geschöpfen alles gibt - außer einem freien Willen. Wenn man so möchte sogar eine für Disney ungewohnte Gesellschaftskritik an heutigen Großkonzernen und deren möglicher (schlechter) Entwicklung.

Fazit: Ich hätte vieles erwartet, aber nicht dass Wall-E dutzende Gründe bietet ihn einfach nur toll zu finden und ihm fünf Sterne mit beiden Händen zuzuwerfen. Wunderschöne Unterhaltung, poetisch, warmherzig, voll Seele und doch auch jederzeit spannend und ein Fest für die Sinne! Ohne diesen wunderbaren Animationsfilm wäre nicht nur das DVD-Regal leerer sondern auch die Filmwelt!

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